Finde Deine Weisheit in der Freiheit Deines Seins
Ein Slogan, der Dich zum Nachdenken bringen soll.
Weisheit und Freiheit sind 2 Eigenschaften, die viele Menschen von sich behaupten, sie innezuhaben.
Und ich möchte Dich heute daran erinnern, dass Weisheit an Freiheit gebunden ist und andersherum genauso.
Wie erlangt man Weisheit?
Wodurch oder wie wird man frei?
Wenden wir uns erst einmal einer kleinen Parabel zu:
Der kleine Jim
Der kleine Jim. Er ist ein sehr anders wirkendes Kind. Ziemlich in sich gekehrt, spielt er meist ganz allein in seinen Fantasiewelten. Er rennt umher, sprechend, springend, völlig ungestört und weit, weit weg von der Realität, die wir Erwachsenen so verehren. Er lebt, wie es ihm gefällt. In seiner Welt. So ziemlich erhellt.
Jim wird von vielen seiner Mitmenschen sehr streng behandelt, er wird mit anderen Augen angesehen als die anderen Kinder. Denn Jim ist anders, er ist besonders. Doch wenn die Erwachsenen um ihn herum das in einem Wortgefecht anbringen, dann ist das definitiv deutlich stark mit einem 'negativ' unterstrichen.
Sie wundern sich über ihn, sie machen sich über ihn lustig, sie verfallen oft in eine sehr stark- wertende Weise, wenn sein Name fällt.
Ein Sonderling. Keiner von Ihnen.
Der Einzige, der davon nichts mitbekommt, so denken die Erwachsenen zumindest, das ist Jim. Jim ist nämlich aus Ihrer Sicht völlig abwesend, in seiner eigenen Welt und nimmt nicht am gesellschaftlichen Leben teil.
Doch Jim ist ganz anders als sie alle denken.
Er bekommt alles mit. Auf seine Art und Weise.
Denn er ist komplett in seiner Welt. So wie er nun mal ist, ganz anders als die Anderen.
Er nimmt es wahr, was die Menschen sagen, dafür braucht er allerdings keinerlei Worte zu verstehen, die sie über ihn verlieren.
Er fühlt, er spürt, er empfängt Energie auf eine so viel subtilere Weise, als sie sich vorstellen können.
Ihm entgeht nichts, eben weil er in seiner Welt ist, eben weil er genauso ist, wie er ist. Besonders. Anders. Einfach Jim.
Eines Tages dann fing Jim an das, was die Anderen, die Erwachsenen zu ihm sagten, für wahr zu nehmen. Er fing an, auf die anderen zu hören. Er nahm Ihre Wahrheit als die absolute Wahrheit und machte sie zu seiner Realität.
Das brachte ihn in ein Gefängnis, aus dem es mit jedem Tag, den er dort verbrachte, mehr und mehr unmöglich erschien, auszubrechen. Die Gitterstäbe wurden immer stärker, die Zelle, in der er saß, immer enger. Wut und Angst machten sich breit. Sie wurden zu einer unüberwindbaren Bürde und Hürde.
Jim war zunehmend unglücklicher. Doch das wollte er nicht zeigen, denn er wollte niemandem zumuten, seinen Schmerz und sein Unglück zu tragen. Er lernte, den Anderen zu entsprechen und Ihnen vorzugaukeln, es ginge ihm gut, so wie die Anderen und Erwachsenen um ihn herum es ihm vormachten.
“Alles ist gut. Mir geht es gut.”
Je länger er sich einredete, umso mehr glaubte er es. Er identifizierte sich damit, dass immer alles gut ist, auch wenn es sich in Wirklichkeit echt beschissen anfühlt.
So verlor er sich in dieser Welt des Außens. Sich immer daran orientierend, was von ihm im Außen verlangt wurde, zumindest, so wie er sich vorstellte, was man von ihm wünscht.
Die Tage im Gefängnis wurden immer schwerer. Genauso, wie das Bild des Glücklichen-Menschen aufrechtzuerhalten, den er vorgaukelte.
Er dachte kaum noch an Tage zurück, an denen er wahres Glück, Freiheit und pure Lebensenergie verspürte.
Sie schienen so weit weg. Er schien so weit von sich selbst entfernt wie noch nie.
Das Leuchten in seinen Augen erlosch immer öfter.
Er verschloss sich.
Er zog sich zurück.
Seine Zelle war kein Gefängnis mehr, es war seine einzige Realität.
Jim verspürte zunehmend mehr Traurigkeit. Sie kam von innen heraus. Er wollte sie verstecken, doch sie wurde so groß, dass er sie vielerorts nicht mehr verbergen konnte.
Er fragte sich, wie er dies ändern möge, damit er nach außen wieder einen glücklichen Eindruck vermitteln konnte.
Er wollte verhindern, dass die Menschen von ihm denken, er sei nicht glücklich. Er wollte doch gemocht werden. Und Menschen, die glücklich erschienen, die wurden gemocht. Also was musste er tun, damit er wieder glücklich wirken konnte?
Kein Versuch und kein Verhalten konnten ihn retten, so erschien es ihm. Alles, was er versuchte, flog irgendwann irgendwo bei irgendwem auf.
Diese Lüge des Glücklich-Seins, sie hatte keinen Bestand mehr. Mit jedem Jahr bekam er im Außen gezeigt, er wurde, egal was er versuchte, nicht dem Gerecht, was im Außen von ihm verlangt wurde.
Die, die in seinem Leben Bestand hatten, seine wahren Freunde und seine Familie, die, die ihn sahen, so wie er in Wahrheit ist, sie versuchten ihm die Hand zu reichen, um aus seiner Zelle herauszutreten, das Gefängnis zu verlassen und sein Leuchten wiederzufinden.
Sie reichten ihm ein Buch. Und dort las er über die Wahrheit. Seine Wahrheit.
Er verschlang es in wenigen Tagen.
Es ließ ihn erschauern, lachen, erschrecken, mitfiebern. Es löste so viel in ihm aus. Und dort ging es um etwas, das man kaum glauben konnte. Denn es war so weit von der Realität entfernt, die er in den vielen Jahren im Gefängnis gelebt hatte.
Und doch hielt er das, was er las für real. Er erlebte andauernd Gänsehaut-Momente. Er erkannte, dass wenn er sie bekam, sie wie ein Zeichen für Wahrheit sind. Wenn etwas mit seiner Überzeugung übereinstimmte.
Er musste weinen, er fühlte mit den Figuren des Buches mit, er leidete, trauerte, freute sich, verspürte Glauben, wachsendes Vertrauen.
Ohne es direkt zu wissen. Er fand sich selbst in diesem Buch.
Er fand den Weg aus dem Gefängnis heraus.
Er fand sie wieder.
Seine Welt.
Sein Innenleben.
Seinen Glauben.
Seine Realität.
Ein Feuer, das in ihm entfacht wurde. Aus Lebensenergie, die ihn zum Leuchten brachte.
Und so erhob er sich Tag für Tag. Brach nun regelmäßig aus seiner Zelle aus, verließ das Gefängnis und zeigte sich so, wie er als kleiner Junge war.
Er wusste wieder, es gibt einen Weg, der es ihm ermöglichte, zu spüren, dass er besonders sei. Einen Weg, der ihm ermöglichte, Glück zu empfinden. Der das Leben mit allem füllt, was er braucht.
Und er hatte auch schon eine Ahnung, wie das funktioniert.
Die Lösung fände er nämlich nicht im Außen, in dem er dem entspricht, was er denkt, was von ihm verlangt wurde.
Nein.
Im Gegenteil.
Die Lösung lag im Innen. Das Gefängnis, in dem er so lange lebte, dachte er, es existierte nur, weil er nicht nach Innen geschaut hatte, sondern nach Außen.
Denn auch in der kleinsten Zelle kann Liebe Bestand haben. Auch im dunkelsten Gefängnis kann man, wenn man in sich hineinschaut, Licht finden, das einem den Weg weist und erkennen lässt, dass man selbst die Mauern erbaut hat und aufrechterhält.
Genauso verhält es sich mit der Freiheit. Jim wusste, dass er sich die ausschließlich selbst erlauben kann. Er wusste auch wie:
Alles, was in nährte, was er braucht, ist das, was er liebt.
Die Liebe ist der Schlüssel.
Liebe das, was DU tust. Tu das, was DU liebst.
Finde die Liebe in Dir. Denn auch die Liebe, wirst DU nicht im Außen finden.
Diese Parabel zeigt den Weg in die Freiheit, durch die selbst erlangte Weisheit. So sind sie verknüpft, die beiden Eigenschaften, die die meisten denken innezuhaben, doch in Wahrheit, wenn sie tief in sich hinein spüren, erkennen sie, dass sie sich lediglich ein Gefängnis erbaut haben.
Freiheit kommt nicht ohne Weisheit. Weisheit nicht durch Freiheit. Sie gehören zueinander.
Und die findest DU, wenn DU DU bist und das tust, was DU liebst!
Deine Einladung. Sie ist nun versendet. Sie ist an Dein Gefängnis adressiert und in Deine Zelle gebracht worden. Mach sie auf und gehe Deinen Weg.
Die Einladung ist in Dein Herz zu gehen. Der Kompass für Deine Weisheit, für Deine Freiheit und alles, was DU in Deinem Leben brauchst, um Dein Glück zu finden und zu leben!